Handwerksbetrieb mit Tradition

Das älteste Handwerk & Gewerbe der Welt!

Messer Schuhmann Scharfes Lädchen vor dem 2 WeltkriegMesser Schuhmann Scharfes Lädchen1930 gründete der Messerschmiedemeister Josef  Schuhmann in der Fuldaer Kanalstraße, auf Höhe des Gemüsemarktes, die Schleiferei Schuhmann, in Verbindung mit dem Fachgeschäft für Solinger Stahlwaren. Dort blieb das Geschäft bis es nach dem 2. Weltkrieg in die Räumlichkeiten der Kanalstraße 62 umzog. Die Schleiferei wuchs zum größten und bekanntesten Fachbetrieb seiner Art im Landkeis Fulda. Die jüngste Tochter des Messerschmiedemeisters, Christa Schuhmann,  stieg in das Ladengeschäft mit ein und baute es erfolgreich aus. Im Laufe der Zeit wurden mehrere Lehrlinge ausgebildet und einige davon haben sich im Frankfurter Raum selbstständieg gemacht. 1989 ist der Fuldaer Betrieb auf 4 Mann gewachsen und ein neuer Auszubildender wird gesucht. Herr Schumann ist mittlerweile 92 Jahre alt. Seine Tochter und er entscheiden sich für einen ehemaligen Praktikanten, Jens Kubesch. Nach seiner erfolgreichen Gesellenprüfung war es für Frau Schuhmann eine große Freude ihn im Betrieb übernehmen zu können. Da während seiner Ausbildungszeit der Messerschmiedemeister Josef  Schuhmann verstarb, ging Jens Kubesch gleich weiter auf die Meisterschule (Abendschule), die er 1994 erfolgreich beendete.

Im Jahr 1995  kauft Jens Kubesch mit nur 21 Jahren von Frau Christa Schuhmann die Werkstatt, die sie zuvor in die Rangstraße 71 umsiedelte. Vom damaligen Hausbesitzer der Rangstraße71 erwirbt er das Geschäftshaus mit Laden- und Werkstatträumen. 1 Jahr später zieht auch das Ladengeschäft aus der Kanalstraße  in die Rangstraße um.

Nur drei Jahre später geht auch das Ladengeschäft in seinen Besitz über.

Der junge Geschäftsmann verbindet jetzt die alte Tradition des Messerschmiedehandwerks mit den neuen Techniken der Stahlbearbeitung.  Sowohl die Werksatt als auch das Ladengeschäft erweitert er. Der Maschinenpark wurde verdreifacht und das Warensortiment verdoppelt. Zu seinen Kunden zählt die Industrie, die Gastronomie, Metzgereien sowie Angler und Jäger und natürlich auch Privatkunden, die ihre Messer und Scheren schleifen lassen. Jährlich macht er 50 bis 100 Sonderanfertigungen an Messern. Im Betrieb hat er drei Auszubildenden, leider jedoch keinen Gesellen, da es zurzeit auf dem Arbeitsmarkt keinen gibt. Seine Frau kümmert sich um das Büro. Um sie zu unterstützen beschäftigt Jens Kubesch zudem eine Halbtagskraft.

Auf gute Beratung wird in diesem alt eingesessenen Familienunternehmen großen Wert gelegt.

In der Zukunft möchte der ehrgeizige Messermacher die Messerproduktion auf einen weltweiten Vertrieb ausbauen. Dazu gehören der Vertrieb von Vielzweckmessern zur Ausrüstung von Polizei und Soldaten, sowie die Produktion von schlichten, gebrauchsfähigen Messern von hoher Qualität.

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